Rundbrief 01 - 2022


PlagemannHerzlich willkommen zu meinem Newsletter im Januar eines neuen Jahres.

Ich weiß noch, wie man vor einem Jahr gespannt auf die -nicht mehr ganz so neue- Situation geschaut hat, in der man sich befand. Inzwischen kommt man nicht mehr um das Thema „Virus“ herum und betrachtet es langsam als lästig, aber immer noch mit Sorge um die vielen unbekannten Faktoren, die es noch immer gibt. Widmen wir uns also lieber weiterhin dem „Virus Uhren“ zu, der hier eher Entzugserscheinungen mit sich bringt und die Neben/Langzeitwirkungen überschaubar und zu behandeln sind.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


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Uhrmachermeister Plagemann



 

Sinn – ausgezeichnet

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Wieder einmal haben Uhren aus der Kollektion von Sinn Spezialuhren zu Frankfurt am Main in der Welt der Zeitmesser sich hervorgehoben und sind ausgezeichnet worden.

Das Modell 717 erhielt die Auszeichnung „Excellent Product Design Award 2022“ des German Design Award. Der German Design Award zählt zu den renommiertesten Design-Awards weltweit und genießt hohes Ansehen. Zum Wettbewerb werden nur solche Produkte zugelassen, die nachweislich durch ihre gestalterische Qualität überzeugen.

Die »717 Cockpit Wristwatch«, so die Begründung, vereint die Funktionen der historischen Navigationsborduhr »Nabo 17 ZM« mit dem angenehmen Tragekomfort einer sportlichen Armbanduhr. Sie wirkt mit ihrem tiefschwarzen Gehäuse und dem dazu passenden Sportarmband zeitlos elegant und außerordentlich hochwertig. Sie fasziniert als exklusiver Zeitmesser, der die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet und dabei die DNA der Sinn Spezialuhren bis ins Detail perfekt verkörpert.

Desweiteren wurde das Modell »103 Klassik 12« Sieger in der Sparte Uhren bis 5.000 Euro beim Capitel Watch Award. Bereits zum vierten Mal zeichnet der Capital Watch Award elf herausragende Zeitmesser mit einer Trophäe aus. Insgesamt 200 Modelle reichten die Uhrenhersteller bei Deutschlands erfolgreichstem Wirtschaftsmagazin im Vorfeld ein. Jede Marke konnte dabei nur mit einer Uhr ins Rennen gehen, 33 erreichten schließlich das Finale. Eine hochkarätig besetzte Jury – bestehend aus Uhrenexperten sowie Entscheidern und Kreativen anderer Branchen – nahm die nominierten Uhren genau unter die Lupe und bestimmte in elf verschiedenen Kategorien die jeweiligen Sieger.

Übrigens ist die 103 Klassik 12 (Leider) limitiert gewesen und schon ausverkauft. Die 717 jedoch ist weiterhin im Programm und auch bei mir im Schaufenster zu finden. Anschauen und anfassen ist ausdrücklich erlaubt!

Näheres unter www.sinn.de

 

 

 

Michel Herbelin – ANTARÈS Set edel in Blau

MH NEWPORT SLIM Herren Automatik 1222 AP15

Das neue Antarès Set ist ein echter Hingucker. Das edle diamantbesetzte eckige Gehäuse mit facettiertem Saphirglas, ein dunkelblau schimmerndes Perlmuttzifferblatt und drei außergewöhnliche Armbänder zum Wechseln ergeben eine wahrhaft ikonische Damenuhr mit Sammelcharakter.

Das Gehäuse zieren 70 Diamanten im Gesamtgewicht von 0,23ct, die das dunkle Zifferblatt umrahmen. Die Stärke dieser Serie liegt beinahe im Verborgenen. Ist es doch eine Technik, die es der Trägerin erlaubt, das Band nach Belieben der Garderobe oder Ansprüchen des Alltags anzupassen. Das Band kann mit einem Griff vom Gehäuse getrennt werden.

Dazu stellt man das Band 90 Grad zum Gehäuse nach oben und schiebt es nach unten weg. Dadurch löst es sich und kann nun mit einem weiteren Lederband oder Metallband getauscht werden. Eine Fülle an Farben und Lederarten stehen zur Wahl, so dass der Geschmack auf jeden Fall erfüllt wird.

Dieses ANTARÈS Set 17444/70YB60SL2 ist limitiert auf 300 Stück weltweit!

Preis: 2395.- €

Näheres unter www.michel-herbelin.de

 

 

 

Luminox – ICE-SAR Arctic

MH NEWPORT SLIM Herren Automatik 1222 AP15

die Luminox 1003-ICE kombiniert alle Details, für die diese Marke berühmt ist - Robustheit, Leuchtkraft, extreme Wasserdichtigkeit und sehr gute Ablesbarkeit. Vor allem, wenn das Licht abnimmt und die Leuchtkraft der Luminox Light Technology zum Tragen kommt.

Dauerhaft leuchtend ist das Leuchtmaterial in kleinen Glasröhrchen eingeschlossen und enorm effektiv. Dazu kommt die Robustheit des Carbonox(TM)-Gehäuses, das 6-Mal leichter wie Stahl ist und dabei Stoß- und Kratzfest und antiallergen ist.

Das sandgestrahlte Zifferblatt des ICE-SAR Arctic Modells erinnert an die Lavafelder, die 30% von Island bedecken. Zu Guter letzt kommt ein stabiles Saphirglas und ein bewährtes Schweizer Quarzwerk dazu und die Uhr ist bereit für den harten Alltag. 76 Gramm, 13 mm hoch, 46 mm im Durchmesser und 20 bar Wasserdicht sind die technischen Daten, unbeschreiblich das Gefühl, wenn die Uhr am Arm liegt.

Preis: ab 495.- €

Näheres unter www.de.luminox.com

 

 

 

Technik – kurz und knackig

Technik - kurz und knackig, Wissenswertes aus der Welt des Uhrenbaus

Heute:  Heute: Nieten, Punzen, Löten…..

Zifferblattfuß

…...hilft den Uhrmacher aus allen Nöten. Heutzutage kommt noch Kleben dazu, sagte mal ein Spaßvogel. Früher aber waren es die ersten drei Möglichkeiten, die einem Uhrmacher zur Verfügung standen und die noch immer gute Dienste leisten. Dazu bedient man sich dem Punzenkasten oder Triebnietkasten, den es in dieser Form schon lange gibt. Eine ganze Anzahl an Punzen, Unterlagen und Haltevorrichtungen sind hier in einer Holzschatulle übersichtlich angeordnet.

Was eine Punze ist? Das ist ein Stahlstift, der in den meisten Fällen 80 mm lang ist und 5 mm Durchmesser hat. Eine Seite des Stiftes ist leicht abgerundet und dient dem Hammer als Basis, wo er seine Kraft entladen kann.

Auf der anderen Seite sind je noch Bedarf ein Loch, eine ebene Fläche, eine konkave oder konvexe Fläche, verschieden große zylindrische Ansätze, eine feine runde oder dreikantige Spitze, oder verschiedene Kombinationen aus den eben genannten Möglichkeiten.

Die Basis dazu heißt Triebniet-Pressstock (herrlich deutsches Wort, sagt es doch genau, was gemeint ist, oder?). Dieses Werkzeug besteht aus einer Führung für die Punzen im Hals über einer drehbaren Auflage mit verschieden großen Bohrungen, unter welcher zentriert eine weitere Punze eingesetzt werden kann.

Triebniet-Pressstock.jpgDamit kann man von unten und von oben jeweils eine benötigte Funktion bekommen, um ein Werkteil zu bearbeiten. Da die Punzen aber zu lang sind für den Fuß des Triebniet-Pressstockes, gibt es einen separaten Sockel, der dafür den nötigen Platz bietet.

Diesen sieht man hinter diesem noch ein wenig. Im Deckel dahinter ist eine Erweiterung des Pressstockes mit einer Mikrometerschraube zu sehen. Links und rechts vom Pressstock sind eine Reihe von kleineren Auflagen/Ambößchen, die, aufgesetzt auf die drehbare Auflage, noch extra Möglichkeiten als Auflage/Unterlage bieten. Die drei Reihen kleiner Stifte vorne rechts sind Ahlen, die ein exaktes Aufreiben von Löchern ermöglichen.

Mit all dem lassen sich nun Achsen aus- oder einschlagen, Bohrungen verengen oder vergrößern, Vernietungen durchführen, Lagersteine ausdrücken oder einsetzen. Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Sortiment an Werkzeugen einzusetzen. Daher findet man es in jeder Werkstatt und es wird mit Sorgfalt gehütet.

Die Bilder zeigen den ganzen Punzenkasten und den einsatzbereiten Pressstock mit einem eingelegten Werkteil und einer Punze.

Unser Verkaufslokal

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Hauptstraße 44 - 46
63619 Bad Orb
Tel.: 0 60 52 - 55 33


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