Sinn – die Sinn 910 SRS

SINN 358SaBE

„ Stopp - Rück - Start“ lautet die ausgeschriebene Bezeichnung dieser außergewöhnlichen Uhr.

Außergewöhnlich ist sie im Design des Zifferblattes und im Werk, das eine ungewöhnliche Funktion hat. Die SRS-Chronograhenschaltung ermöglicht das Messen von mehreren, aufeinanderfolgenden Zeitintervallen. Sobald die Messung „eins“ beendet ist, betätigt man den Nullstelldrücker bei laufender Messung und der Zentralsekundenzeiger springt auf Null.

Im Gegensatz zum normalen Chronographen aber, läuft der Sekundenzeiger sofort wieder weiter, sobald man den Drücker loslässt. Die Messung „zwei“ beginnt also ohne Zeitverlust. Diese Funktion wird auch „Flyback“ oder „Rückstellung im Fluge genannt“ und wird in der Welt der Uhren als Komplikation gewertet. In diesem Fall wird die Funktion mit einem Säulenschaltrad realisiert, das man auch noch optisch durch eine gebläute Oberfläche aufgewertet hat. Da die Uhr einen Glasboden besitzt, kann man diese wunderschöne Technik auch jederzeit genauer betrachten.

Aber auch die Vorderansicht der Uhr ist durchaus anspruchsvoll durch die Verwendung von mehreren Farben und Skalen. Elfenbein, silbern, rot und schwarz bieten dem Auge viel Abwechslung, aber auch eine klare Optik zum Ablesen. Ein klassisches Erscheinen wird durch die Farbgebung erreicht, das auch durch die Wahl der Zeigerform verstärkt wird. Dazu vollenden die Drücker und die Krone das Bild einer sportlichen, aber dennoch feinen Uhr.

Und sie hat einen entscheidenden Vorteil: sie ist lieferbar! Was mein Kommentar eingangs ja bei manchen Uhren anders beschreibt.

Preis 3700.- € mit Lederband, ein feingliedriges Massivband ist auch möglichlich

Näheres unter www.sinn.de

 

 

 

Rundbrief 05 - 2022


PlagemannHerzlich willkommen zu meinem Newsletter im Mai.

Letztes Mal habe ich die Neuheiten aus dem Hause Sinn vorgestellt.
Die zum Teil limitierten Modelle sind schon größtenteils ausverkauft und nicht mehr zu bekommen,
bevor sie überhaupt ausgeliefert werden konnten. Lediglich die 556 in gelb und in rot kann ich noch anbieten.

Also nicht mehr lange zögern.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


ES GRÜSST SIE

Uhrmachermeister Plagemann



 

Abeler & Söhne – mit einem Farbtupfer

SINN 358SaBE

Die beiden Abeler & Söhne Modell 1085 und 1087 sind farbige Variationen einer reinen Stahluhr. Dabei sind alle Schnörkel über Bord gegangen und übrig blieb eine gradlinige Uhr, die alles macht, was sie soll.

Man kann exzellent die Zeit ablesen, hat einen kleinen Sekundenzeiger und das aktuelle Datum. Ansonsten ein wasserdichtes Gehäuse mit einem Saphirglas und ein zuverlässiges Quarzwerk als Motor. Mehr hat es nicht und mehr braucht es nicht.

Die beiden neuen Modelle haben nun doch einen kleinen Pfiff extra bekommen. Links abgebildet ist das Modell 1085, dem man ein geschwärztes Gehäuse und einen hellblauen Sekundenzeiger gegeben hat. Bei dem Schwestermodell 1087 sind es ein tiefblaues Zifferblatt und ein roter Sekundenzeiger, die das Aussehen komplett ändern.

Aber auch hier sind die oben genannten Attribute geblieben. Eben alles, was nötig ist – und ein wenig mehr.

Preis ab 289.- €

Näheres unter www.abeler -soehne.de

 

 

 

Michel Herbelin – die grüne Inspiration

SINN 358SaBE

Inspirierend waren hier sicherlich die 50ger-Jahre, die diese Zeigerformen und Zifferblattfarben stark gemacht haben. Ebenso die formschönen Indices und der pfeilspitze Sekundenzeiger zeugen von einer reichen Geschichte der Uhren.

Ganz aktuell dagegen ist die Größe der Uhr mit dem 40mm Durchmesser und dem gewölbten Saphirglas. Das Schweizer Automatikwerk tickt sichtbar und fein ebenfalls hinter einem Saphirglas in einem Gehäuse, das mit 3bar abgedichtet ist. Die Krone ziert ein schwarzer Onxy und verleiht der Uhr noch mehr Charme.

Das Zifferblatt ist zudem mit dem Farbwechsel und dem unterlegten, gebürsteten Sonnenschliff in jedem Blickwinkel eine andere Freude. Wem Grün nicht so gut gefällt, der kann einen schönen Blauton oder Mokkabraun mit einer schokoladigen Nuance auswählen.

Ich habe die grüne Uhr im Stahl- und im vergoldeten Gehäuse vorrätig, bestelle aber auch die anderen Variationen gerne zu Ansicht.

Preis ab 759.- €

Näheres unter www.michel-herbelin.de

 

 

 

Angebot von Privat - Laco Fliegeruhr

SINN 1736 I4N

Die Fliegeruhren von Laco sind richtige Fliegeruhren. Sie haben die großen Ziffern, den kleinen Stundenzeiger in seinem eigenen Zifferblatt und bieten natürlich auch eine gute Tages- und Nachtsicht.

Die Uhr ist mit einem Saphirglas versehen gut geschützt und bietet für den Preis ein rundes Paket.


Hier die Daten:

Marke: Laco

Modell: Bielefeld 39

Gehäuse/Durchmesser: Stahl geschwärzt / 39 mm

Glas: Saphir

SINN 1736 I4NWasserdichtigkeit: 5 bar

Band: Leder original

Werk/Zustand: Automatik Miyota 821a  / sehr gut

Zifferblatt/Zeiger: schwarz / schwarz / grüne Leuchtmasse

Kaufdatum: Juni 2020

Zustand: Gehäuse/Zifferblatt sehr gut

Besonderheiten: -

Zubehör: Box und Papiere

Wert:  290.- €

 

 

 

Angebot von Privat - Junkers Dessau 1926

SINN 1736 I4N

Die Firma Junkers bietet solide Uhren im Retrodesign an, die zum Teil, wie in dem Fall, mit einem funktionalen Miyota-Werk ausgestattet sind.

Die schönen Ziffern ergeben ein harmonisches Bild, das mit der offen gelegten Unruh noch attraktiver wird.


Hier die Daten:

Marke: Junkers

Modell: Dessau 1926

SINN 1736 I4NGehäuse/Durchmesser: Stahl / 40 mm

Glas: Mineral

Wasserdichtigkeit: 5 bar

Band: Leder original

Werk/Zustand: Automatik Miyota 82S5 / sehr gut

Zifferblatt/Zeiger: silbern / silbern/schwarz ausgelegt

Kaufdatum: Januar 2020

SINN 1736 I4NZustand: Gehäuse/Zifferblatt sehr gut

Besonderheiten: offenes Unruh im Zifferblatt

Zubehör: -

Wert:  260.- €

 

 

 

 

 

Eine Nachricht aus der Werkstatt


PlagemannIch richte mich hiermit an die Träger von Uhren, in denen das Lemania 5100 verbaut ist.

Die Werke laufen seit Jahrzehnten in der Regel sehr zuverlässig und erfreuen den Uhrenfreund. Vor einigen Jahren wurde die Freude getrübt, als die Swatch Group die Produktion des Werkes nur noch den eigenen Marken zu Gute kommen lassen wollte.

Das bedeutete, dass Firmen wie Sinn noch ein Mal Werke und Werkteile bestellen konnten und dann war Schluss damit. Bisher hat der Reparaturkunde gut mit den leicht erhöhten Ersatzteilpreisen leben können, was sich aber nun drastisch ändern wird. Es gibt zwar auch eine gute Nachricht, aber die ändert eigentlich nichts an der Tatsache, dass die Preise für die Teile stark gestiegen sind.

Und zwar werden die Teile inzwischen nachgefertigt und die Verfügbarkeit ist also gesichert. Die Preise allerdings sind sehr hoch. Ich muss inzwischen für viele Teile pro Stück um die 100.- € verlangen, was sich schnell summieren kann. Denn leider hat das Werk auch die unangenehme Art, oft in zwei bis drei Teilen großen Verschleiß aufzubauen. So muss ich eigentlich immer bei einem Service diverse Teile tauschen. Ich arbeite nach dem Prinzip, in dem es einen Grundpreis gibt und die nötigen Teile extra berechnet werden. So bekommen Sie auch nur die Teile berechnet, die wirklich getauscht werden müssen.

Was also tun? Tragen Sie Ihre Uhr! Vielleicht tragen Sie die Uhr aber nicht mehr bei der anstrengenden Gartenarbeit oder bei der Hausrenovierung. Schonen Sie Ihren Oldtimer etwas und gönnen Sie ihm mal eher einen Service, so dass der Verschleiß sich nicht wirklich aufbauen kann. Von einem Uhrmacher vom Lemania-Werk bekam ich mal den Tipp, dass die Werke es mögen, wenn der Chronograph ab und zu mal mitlaufen kann.

Nicht zu oft, aber ab und an. Seien Sie also gut zu Ihren Uhren und Sie werden noch lange zusammen Spaß haben.



 

Technik – kurz und knackig

Technik - kurz und knackig, Wissenswertes aus der Welt des Uhrenbaus

Heute:  die Sinn-Technologie D3

UhrWasserdruck

Den Namen „D3“ hat man aus dem Begriff „direkt doppelt dichtend“ abgeleitet und ist eine Version einer möglichen Abdichtung von Uhren. Man hat, um es kurz zu fassen, ein mögliches Loch weggelassen.

Es handelt sich um die Art, wie Drücker und Kronen am Gehäuse befestigt und geführt werden. Dazu ist in der Regel ein Loch in das Gehäuse gebohrt worden, in das man anschließend ein Röhrchen (den sog. Tubus) eingedrückt oder eingeschraubt hat. Dieser Tubus dient nun der Krone oder dem Drücker als Führung. Eine oder mehrere Dichtungen sorgen für die Abdichtung zwischen Tubus und Krone/Drücker. Der Übergang Gehäuse zu Tubus besitzt eigentlich nie eine Dichtung im klassischen Sinne (Gummi). Dichtend wirkt da meist die Verdichtung durch Einpressen des Tubus oder bei verschraubten Versionen eine Metalldichtung. Hier gibt es also zwei mögliche „Löcher“, die undicht werden können: vom Gehäuse zum Tubus und vom Tubus zu Drücker/Krone.

Die D3-Technologie hat den Tubus nun entweder weggelassen oder er wurde direkt aus dem Gehäuse herausgefräst und ist somit Bestandteil des Gehäuses. Man muss nun also nur noch das zweite „Loch“ vom Tubus zu Drücker/Krone abdichten. Diese Abdichtung erfolgt also direkt vom Gehäuse aus und man hat eine mögliche Fehlerquelle weggelassen..

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