Technik – kurz und knackig

Technik - kurz und knackig, Wissenswertes aus der Welt des Uhrenbaus

Heute:  Die Schweizer Ankerhemmung

UhrWasserdruck

Da fällt mir sogleich der Werbespruch eines bekannten Schweizer Bonbon-Herstellers ein: „Wer hats erfunden?“ Ein wenig irreführend ist der Name schon, denn die Hemmung ist eine Ableitung aus der „Glashütter Hemmung“. Diese Ende des 19. Jhd./Anfang 20. Jhd. in Sachsen entwickelte Hemmung etablierte sich fortan in den Taschen- und Armbanduhren, die von den Schweizern dann zur Serienreife gebracht wurde. Daher ergab sich dann der bestehende Name.

Die Hemmung besteht aus dem Ankerrad, dem Anker und der Unruh, deren Achsen in gerader Linie angeordnet sind. Die Kraft kommt zum Ankerrad und wird nun über den Anker an die Unruh weitergegeben.

Was der Hemmung nun den entscheidenden Vorteil zu den anderen Hemmungsarten gibt, ist die weitgehend freie Schwingung der Unruh. Dadurch gibt es wenig Kraftverlust durch Reibung, da nur kurz Kontakt zwischen Anker und Unruh besteht.

Die Unruh wird durch den Anker zum Schwingen gebracht und schwingt nun eine nicht ganz halbe Kreisschwingung. Durch die Spiralfeder wird sie abgefangen und zurückgeschickt. Dadurch durchläuft sie wieder den Nullpunkt, an dessen Stelle der Anker wartet, die Unruh einfängt und mit neuem Schwung in die andere Richtung entlässt.

Dann kommt die Spiralfeder wieder zum Einsatz und der Vorgang beginnt von vorne.

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