Rundbrief 10 - 2021


PlagemannHerzlich Willkommen zu meinem Rundbrief im Oktober 2021

Beinahe mit Schrecken stelle ich fest, dass das Jahr schon wieder rapide zur Neige geht. Aber wenn es weiterhin so schöne Uhr zu Tage befördert, dann ist das gleich nicht mehr ganz so schlimm.


Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!


ES GRÜSST SIE
Uhrmachermeister Plagemann



 

Abeler & Söhne - da fehlt doch was?!

MH NEWPORT SLIM Herren Automatik 1222 AP15Das klar gestaltete Antlitz der AS2605E lässt beim Ablesen der Zeiger keine Fragen aufkommen. Die feine Einteilung mit den schlanken, arabischen Ziffern ermöglicht ein schnelles Erfassen der Zeiger. Doch, obwohl es zwei Zeiger hat, ist erst eine kleine Gewöhnungsphase gefragt, bis man die Zeit ablesen kann.

Denn, jawohl, es fehlt etwas; der Minutenzeiger ist weggefallen und man liest die Zeit alleine am Stundenzeiger ab. Mit Hilfe der feinen Einteilung, die pro Teilstrich 6 Minuten angibt, lässt sich die Zeit erstaunlich genau bestimmen und man erreicht den Zug pünktlich. Das Werk Schweizer Herkunft werkelt präzise im 43mm großen Gehäuse, das mit fünf Bar abgedichtet ist und ein Saphirglas besitzt.

Eine hübsche Zwiebelkrone gibt der Uhr einen Pfiff, der gut zum Gesamtbild passt. Zu bekommen ist diese patente Uhr mit dem hellen Zifferblatt oder einem schwarzen. Dazu kommt die Wahl zwischen Lederband und dem geflochtenen Milanaise-Stahlband.

Preis: 269.- € / 289.- €

Näheres unter www.abeler-soehne.de

 


 

 

 

Angebot von Privat – Ebel Discovery

MH NEWPORT SLIM Herren Automatik 1222 AP15
Diese Uhr ist eine sportliche Taucheruhr mit interessanten gestalterischen Elementen. Eigenständig und in vielen Lebenslagen passend, ist die Uhr immer eine gute Wahl.

 

Hier die Daten:

Marke: Ebel

MH NEWPORT SLIM Herren Automatik 1222 AP15Modell: Discovery 183913

Gehäuse/Durchmesser: Stahl/Gold / 39 mm

Glas: Saphir

Wasserdichtigkeit: 30 bar

Band: Leder

Werk/Zustand: Quarz  / sehr gut

Zifferblatt/Zeiger: dunkelblau / vergoldet

MH NEWPORT SLIM Herren Automatik 1222 AP15Kaufdatum: unbekannt

Zustand: gut, Zifferblatt leicht beachädigt

Besonderheiten: Faltschließe

Zubehör: -

Wert:  390.- €


 

 

 

Technik – kurz und knackig

Technik - die kurze Rubrik, die ein Bauteil Ihrer Uhr erklärt

Heute:  Die Ausbildung zum Uhrmacher

ZifferblattfußJa, gibt es das denn noch? Jawohl, den Uhrmacher gibt es noch und wenn ich so sehe, was die Wartezeiten in den Uhrmacherwerkstätten berichten, dann ist auch in Zukunft genug Arbeit in diesem Beruf zu finden.

Die Ausbildung findet über drei Jahre entweder im Betrieb sozusagen Dual statt oder in einem reinen schulischen Rahmen. Letzteres war auch der Weg, den ich gegangen bin und zwar in der Uhrmacherschule in Pforzheim. Dort gibt es den theoretischen allgemeinen Teil wie Deutsch und fachspezifische Fächer wie Fachzeichnen, Elektrokunde, Uhrenkunde etc.

Dazu kommen natürlich auch praktische Unterrichtseinheiten, in denen der zukünftige Uhrmacher seine Fingerfertigkeiten erlernt. Das sind Arbeiten an der Drehbank, der Feile und Säge, sowie das eigentlich Arbeiten mit Uhren. Die erste Uhr ist in der Regel ein Wecker, der sehr deutlich und einfach das Prinzip Uhr zeigt. Im Laufe der Jahre werden die Uhren immer kleiner und komplizierter, wie auch das Anfertigen von Hebeln, Räder etc. immer diffiziler wird. Die Ausbildung ist im schulischen Betrieb sehr breit gefächert und zeigt den Schülern alle möglichen Arbeiten und Uhren.

Im Betrieb, sei es ein Hersteller oder der „Uhrmacher um die Ecke“, ist das durch die geführten Marken teilweise etwas eingeschränkter. Da liegt es am Ausbildungsmeister, wie weit er Fähigkeiten oder Techniken außerhalb des betrieblichen Rahmens mit einfügt. Dafür gibt es schon sehr früh einen Kontakt mit der Praxis und dem wirklichen Leben. Vorteil hier ist auch die Entlohnung, die ein Einkommen bietet, während in der schulischen Ausbildung dies nicht gegeben ist. Der theoretische Teil der Ausbildung findet dann ebenfalls in Berufsschulen statt.
Spannend ist es allemal. Es kommen so viele Gebiete zur Sprache, die zum Teil unterschiedlicher nicht sein können.

Materialkunde von Messing, Stahl bis hin zum Kunststoff oder die ganze Palette der Edelmetalle. Die Welt der Elektronik wird bereist, dazu die menschliche Seite, die Geduld, Ordnung, Fingerfertigkeit, räumliches Sehen und Denken trainiert bekommt. Die Präzision darf natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Wir arbeiten im 10tel-Millimeter bis zum 100tel Bereich, der zudem penibel sauber sein soll. Ein kleiner Fussel oder ein Haar kann einem schon Probleme in der Uhr bereiten; und sei es nur als optischer Störfaktor unter dem Glas. Je nachdem, wo man dann später mal „landet“, kommen noch Gebiete wie Kundenberatung und Verkauf dazu. Wie immer gibt es auch beim Uhrmacher Möglichkeiten seinen Neigungen zu folgend und sich zu spezialisieren. Ich habe Kollegen, die in Punkto Anfertigung kaum eine Grenze kennen, oder alle Uhren reparieren, die größer als eine Taschenuhr sind. Oder die mechanische Uhr bevorzugen, während andere als „Wald- und Wiesen-Uhrmacher“ von der Kuckucksuhr, der einfachen Quarzuhr bis hin zur mechanischen Uhr alles zum Laufen bringen.

Und wer eignet sich? Das ist jedenfalls keine Gender-Frage, sonder eher eine Frage der menschlichen Seite wie oben beschrieben. Ich glaube fast, Geduld ist noch das, was neben der Fingerfertigkeit am meisten gefragt ist. Man hört so von manchem Kollegen, der die Uhr schlussendlich auf den Amboss gelegt und den größten Hammer genommen hat und ……..

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Hin und wieder werde ich mich daher melden, denn auch wenn die Uhren die Zeit nicht langsamer machen können, so schaffen sie es doch immer wieder, sie schön und interessant zu präsentieren.

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